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Stromsparpotentiale:

Potentiale um Stromkosten zu senken

stromsparpotentialeWenn man die Kosten für Strom senken will, dann sollte man zunächst einmal feststellen, wo es in einem üblichem Haushalt Potentiale gibt, den Stromverbrauch zu senken.
Außerdem ist es klug, vorher einmal den jeweiligen Ist-Stand zu betrachten und den derzeitigen Stromverbrauch mit dem durchschnittlichem Verbrauch zu vergleichen.

Wie hoch der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch von Haushalten ist, kann man einigen Seiten im Internet entnehmen. Je nach Aktualität und den verwendeten Berechnungsgrundlagen findet man hier leicht differierende Werte.
Gute Richtwerte für den durchschnittlichen Stromverbrauch pro Jahr sind (Stand 2008):

Ca. 1700 kWh für einen Single Haushalt.
Ca. 2900 kWh für einen zwei Personen Haushalt.
Ca. 3900 kWh für einen drei Personen Haushalt.
Ca. 4500 kWh für einen vier Personen Haushalt.

Wenn man obige Daten mit dem eigenen jährlichen Verbrauch an Strom vergleicht, kann man ersehen, ob man entweder sparsam oder verschwenderisch bezüglich des Stromverbrauches ist.
Ein Blick auf die letzte Stromrechnung sollte den eigenen Verbrauch in kWh aufzeigen. Falls sich die Rechnung nicht auf einen Abrechnungszeitraum von einem Jahr bezieht, muß man den Wert noch mittels einer einfachen Dreisatz Rechnung umrechnen.

Um nun festzustellen, wo in einem Haushalt Sparpotentiale bezüglich des Stromverbrauches zu finden sind, kann man sich Aufstellungen bezüglich des prozentualen Stromverbrauches verschiedener Verbrauchsquellen eines Haushaltes betrachten.
Solche Aufstellungen kann man wiederum im Internet finden. Diese meistens tabellarischen Übersichten basieren zumeist auf Daten des “VDEW” (Verband der Elektrizitätswirtschaft).

Leider sind diese Daten offensichtlich unterschiedlich zu interpretieren, denn auf verschiedenen Internetseiten findet man oftmals sehr unterschiedliche Angaben bezüglich des Stromverbrauches verschiedener Elektrogeräte.

Die folgenden Daten bezüglich des Stromverbrauches verschiedener Geräte (Anteile in %) beruhen auf einer Publikation des Verbrauchermagazins “Öko Test“. Der Berechnung der jeweiligen Stromkosten wurde wie in Abschnitt 1 der aktuelle Strompreis der als Beispiel dienenden deutschen Kleinstadt zugrunde gelegt und der durchschnittliche Jahresverbrauch, der für die Berechnung ebenfalls notwendig ist, basiert auf den obigen Daten.

 AnteilJährliche Kosten
1-Personen Haushalt
Jährliche Kosten
4-Personen Haushalt
Verbrauchsquelle
Im Haushalt:
Geschirrspüler3%10,38 Euro27,47 Euro
E-Herd9%31,14 Euro82,42 Euro
Kühlschrank11%38,05 Euro100,73 Euro
Gefriergerät10%34,60 Euro91,58 Euro
Waschmaschine4%13,84 Euro36,63 Euro
Wäschetrockner3%10,38 Euro27,47 Euro
Computer, TV & Audio7%24,22 Euro64,10 Euro
Beleuchtung8%27,68 Euro73,26 Euro
* Warmwasserbereitung15%51,89 Euro137,36 Euro
Sonstiges30%103,79 Euro274,23 Euro
Summen:100%345,97 Euro915,25 Euro

Die obigen Werte sollen nur als Richtwerte dienen. Um das eigene Sparpotential abzuschätzen, müssen diese Werte noch individualisiert werden.
Wenn es in einem Haushalt zum Beispiel keinen Geschirrspüler gibt, dann gibt es diesbezüglich natürlich auch keinen Stromverbrauch und sämtliche prozentualen Werte der obigen Tabelle ändern sich.
Oder wenn beispielsweise in einem Single Haushalt so gut wie nie gekocht wird, da man z. B. in einer Kantine ißt, muß der prozentuale Wert für den Stromverbrauch des E-Herdes deutlich gesenkt werden, sprich für diesen Haushalt gibt es diesbezüglich wenig Sparpotential.

Obige Angaben eignen sich jedoch sehr gut, um auch für einen individuellen Haushalt abschätzen zu können, wo es grundsätzlich lohnende Potentiale gibt, um den Stromverbrauch zu senken und somit Stromkosten einzusparen.

* Bezüglich der Stromkosten für die Warmwasserbereitung sei noch angemerkt, dass hier der relativ hohe Prozentsatz für den anteiligen Stromverbrauch, daraus resultiert, dass es immer noch Haushalte gibt, bei denen Wasser in Küche und Bad mittels elektrischem Strom erwärmt wird (Z. B. mittels Boiler und Durchlauferhitzer).
Da zum Einen die Anzahl dieser Haushalte glücklicherweise rückläufig ist und man zum Anderen diesbezüglich keine wirklich gewinnbringenden Spartipps geben kann, gibt es zu dieser Verbrauchsquelle im Folgenden auch keinen entsprechenden Abschnitt.

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