E-Herd & Backofen

Stromsparpotential bei E-Herd und Backofen

backofenIn Haushalten in denen täglich gekocht wird und häufiger der Backofen benutzt wird, lohnt es sich auch in diesem Bereich mögliche Stromsparpotentiale auszunutzen, denn der Verbauch an elektrischem Strom ist hier sehr hoch.

Bei der Benutzung eines E-Herdes sollte man auf folgende Punkte achten, um Strom einsparen zu können:

a) Die Kochplatten, die benutzt werden, sollten zur Größe der jeweiligen Töpfe passen. Benutzt man zu große Platten, geht sehr viel Wärme ungenutzt verloren.

b) Die Böden der Töpfe sollte möglichst eben sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.

c) Nach Erreichen des Kochpunktes sollten die Kochplatten herunter geregelt werden, da ab diesem Punkt eine geringere Wärmezufuhr ausreichend ist, um die gewünschte Temperatur im Kochgut zu halten. (Wenn man passende Deckel für die Töpfe nutzt, kann man den Herd in der Regel noch weiter herunter regeln)

d) Die Restwärme der Kochplatten sollte unbedingt genutzt werden. Da Kochplatten noch einige Zeit nach dem Ausschalten genügend Wärme liefern, kann man diese schon einige Minuten vor dem Garpunkt der Speisen ausschalten.

Beachtet man obige Punkte, läßt sich schon einiges ans Strom einsparen.
Ein sehr großes Stromsparpotential beim Kochen liegt noch in der Verwendung von Schnellkochtöpfen. Da bei der Verwendung solcher Töpfe die Garzeit erheblich reduziert wird, sinkt auch der Verbrauch an elektrischem Strom entsprechend. Je nach Häufigkeit der Verwendung kann man hier bis ca. 60% an Strom sparen.
Wenn man überlegt, dass ein vierköpfiger Haushalt laut der Beispielrechnung im Abschnitt 2 (Potentiale um Stromkosten zu senken) über 80 Euro jährlich an Stromkosten für das Kochen aufwenden muß und hier somit fast 50 Euro pro Jahr einsparen kann, lohnt sich eine entsprechende Anschaffung langfristig sicherlich.

Bei der Benutzung von Backöfen gibt es Sparpotential, wenn man sowohl die Wärme in der Aufheizphase nutzt, als auch die Restwärme des Ofens. Man sollte also zum Einen nach Möglichkeit das zu backende Gut direkt von Anfang an in den Ofen geben und nicht erst das Erreichen der gewünschten Temperatur abwarten (hierzu muß man einfach nur die Gesamtzeit des Backvorganges etwas verlängern) und zum Anderen den Backofen schon ein paar Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten, um die Restwärme auszunutzen.

Außerdem sollte man bei der Benutzung eines Backofens nach Möglichkeit nicht „mit Kanonen auf Spatzen schießen“ und den Backofen nicht dazu benutzen, um beispielsweise nur ein Aufbackbrötchen aufzubacken. Ein solches Vorgehen beobachtet man oft in Single Haushalten. In solchen Fällen ist es eine Überlegung wert, ob nicht die Anschaffung eines „Mini-Backofens“ sinnvoll ist. Ein solcher Minibackofen ist heutzutage recht kostengünstig erhältlich und verbraucht erheblich weniger an Strom, da ein sehr viel kleineres Volumen zu erhitzen ist.

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